Verteidigungsministerium muss Beschluss zum HIL-Standort St. Wendel schnell umsetzen!

 

Im Sommer 2016 hat der Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Dr. Ralf Brauksiepe auf einer Betriebsversammlung in St. Wendel mitgeteilt, mit einem Partner aus der freien Wirtschaft den Standort der HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH (HIL) in St. Wendel langfristig sichern zu wollen.

Der Bundestagsabgeordnete Christian Petry (SPD) hat gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden St. Wendel und stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Dr. Magnus Jung ein Gespräch mit den Betriebsräten der HIL GmbH (St. Wendel), der Diehl BGT Defence GmbH (Nonnweiler) sowie der DST GmbH (Freisen/Schwarzerden) zum Stand dieser geplanten Privatisierung der HIL geführt. Hierzu erklären beide Politiker:

„Das Bundesverteidigungsministerium ist unserem Vorschlag, die HIL in ihrer jetzigen Form als Gesellschaft des Bundes zu erhalten und weiterzuentwickeln, leider nicht gefolgt. Wir bedauern dies ausdrücklich. Jetzt gilt es, dass das Ministerium die gemachten Zusagen an die Belegschaft einhält und diese schriftlich in Sozialvereinbarungen fixiert. Wenn die Entscheidung für eine Privatisierung des Werks gefallen ist, muss dies zügig umgesetzt werden“, so die beiden Politiker.

„Die weltweiten sicherheitspolitischen Herausforderungen bringen eine erhöhte Nachfrage nach zuverlässigen Instandsetzungsdienstleistern für die Bundeswehr mit sich. Im St. Wendeler Land hat die Wehrtechnik als Hightech-Industrie eine lange Tradition. Vor dem Hintergrund der erstklassigen Qualität, die die HIL in St. Wendel seit jeher erbringt, gilt es den HIL-Standort St. Wendel und dem Standort der DST GmbH in Freisen/Schwarzerden durch neue Investitionen langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Darüber hinaus werden wir uns gezielt für den Erhalt der Arbeitsplätze – sowie eine gute Auslastung – bei der Diehl BGT Defence in Nonnweiler einsetzen“, so Jung und Petry.

„Uns geht es um die Sicherung und Stärkung der HIL-Standorte. Das Bundesverteidigungsministerium muss jetzt Wort halten und dafür Sorge tragen, dass der Standort St. Wendel gestärkt wird, alle Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden und dass die HIL auch zukünftig als Ausbildungsstandort für die Region St. Wendel erhalten bleibt“, so die beiden Abgeordneten.

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