Produktregulierung nach OGAW-V macht Investmentvermögen sicherer!

 

Investmentfonds werden in Europa als Alternative und Ergänzung zu bestehenden und etablierten Finanzierungsstrukturen immer wichtiger. Auch in Deutschland steigt die Rolle der Fondsbranche und damit deren systematische Relevanz für die Finanzstabilität. Daher ist es wichtig Regelungen, Transparenzanforderungen und Sanktionsmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Fondsarten anzupassen und europaeinheitlich zu regeln.

Mit dem OGAW-V-Umsetzungsgesetz haben wir den Erfahrungen der Akteure am Markt für Investmentvermögen Rechnung getragen und regulatorische Anforderungen gegenüber Investmentfonds europaeinheitlich überarbeitet. Zukünftig muss das Vergütungssystem eines Investmentfonds im Internet veröffentlich werden. Je nachdem ob die Parameter der Vergütungspraxis an lang- oder kurzfristigen Zielen orientiert sind, kann die Anlagestrategie eines Investmentvermögens nun von Anlegerinnen und Anleger besser beurteilt werden.

Daneben haben wir den Sanktionsrahmen bei Verstöße von Transparenzvorschriften ausgeweitet: Wird gegen Anforderungen des OGAW-V-Regelwerks verstoßen, sind von nun an umsatzbezogene Geldbußen möglich. Bei dem Vorliegen schwerwiegender Verstöße eines Fonds kann diesem die Geschäftserlaubnis entzogen und Berufsverbote ausgesprochen werden. 

Im Sinne eines einheitlichen Anlegerschutzes haben wir mit dem umfangreichen Gesetz Anforderungen und Pflichten im Investmentbereich erhöht, Differenzen zwischen unterschiedlichen Fondskategorien beseitig und rechtliche Regelungen einander angepasst. Kurz: Die Produktstandards im Fondsbereich im Sinne des Anlegerschutzes in Europa vereinheitlicht.

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