25 Jahre Grenzöffnung Ungarn

 

Als am 2. Mai 1989 ungarische Soldaten begannen, die Grenzanlagen zu Österreich abzubauen, machten sie damit den ersten Schritt zur Überwindung der Spaltung Europas. 25 Jahre sind seither vergangen und das Europa von 1989, das von einer Spaltung in Ost und West gezeichnet war, existiert heute so nicht mehr. Bereits im Jahr 2004 wurde die Ost-West-Teilung Europas durch die Aufnahme von unseren osteuropäischen Nachbarn Polen, Ungarn, Tschechien und vielen anderen endgültig überwunden. Mit der Aufnahme von Kroatien in diesem Jahr umfasst die Europäische Union nunmehr 28 Mitgliedsstaaten. Die Geschehnisse vor 25 Jahren in Ungarn haben dabei für diese Entwicklung der Europäischen Union eine zentrale Rolle gespielt: am 10. September 1989 öffnete Ungarn die Grenze für die DDR-Flüchtlinge, einige Wochen später fiel die Berliner Mauer und einige Monate später wurde Deutschland wiedervereint. Es folgten Jahre der Annäherung und der Überwindung von Vorurteilen zwischen Ost und West.

In diesem Jahr feiern wir somit nicht nur die Erinnerung an die Reisefreiheit für DDR-Flüchtlinge, gefeiert wird vielmehr die Geburt eines einheitlichen und freien Europas.

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